Familien Blog

Ein Blog für Eltern, Großeltern und die ganze Familie.

Wenn Angst krank macht

Jeder Mensch hat Angst und das ist auch gut so. Denn die Angst beschützt uns. Aber sie kann auch krank machen. Wenn man beispielsweise jeden Tag mit Angst zur Arbeit geht, macht einen das irgendwann richtig krank. Man bekommt hohen Blutdruck, fängt an zu schwitzen oder es wird einem übel. Mit der Zeit nehmen die Symptome immer mehr zu, so dass man irgendwann gar nicht mehr zur Arbeit gehen kann.
Hier sollte man rechtzeitig gegensteuern. Das heißt sobald man erstmal gemerkt hat, dass man Angst vor etwas hat, sollte man überlegen warum. Dann kann man sich eine Lösung überlegen oder auch mal über den Besuch beim Psychologen nachdenken. Oft hilft es auch einfach nur mal mit jemandem über die Angst zu sprechen.
Wichtig ist: Man muss merken, dass man vor etwas Angst hat und dann etwas dagegen tun! Nur so wird man die Angst auch wieder los und kann wieder zufrieden leben.

Weitere Informationen über Ängste finden Sie auch in der Online-Ausgabe der Apotheken-Umschau.

Bitte beachten Sie, dass das nur allgemeine Tipps sind! Für Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens!

Führen wir noch eine richtige Beziehung?

Eine Partnerschaft ist etwas Schönes. Es bedeutet gegenseitiges Geben und Nehmen. Am Anfang einer Beziehung ist alles einfach toll. Was für Macken der Partner auch haben mag, man sieht drüber weg. Mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Eigenheiten des anderen. Wichtig ist, dass man immer noch Spaß miteinander hat und sich auch noch etwas zu sagen hat. Ist das nicht der Fall und fühlt sich womöglich ein Partner irgendwie unwohl in der Beziehung sollte man überlegen, ob man sich für einige Zeit trennt. So kann jeder über die Beziehung nachdenken. Was ist gut daran, was kann man ändern, will ich die Beziehung überhaupt noch weiterführen? Nach einigen Wochen der Trennung und des Nachdenkens setzt man sich zusammen und spricht ganz offen über seine Gedanken. Nun sollten beide Partner gemeinsam entscheiden, ob die Beziehung weitergeführt wird oder ob man sich doch lieber trennt. Sind allerdings Kinder involviert, ist diese Entscheidung nicht ganz so einfach. Dann sollten Sie auch darüber nachdenken welche Folgen die Trennung für das Kind hat. Dennoch sollte man sich überlegen, ob eine Trennung nicht besser ist als einfach nur wegen der Kinder zusammenzubleiben.

Eltern und Schule

Kinder müssen zur Schule gehen, um etwas zu lernen. So weit so gut. Viele Eltern können sich sicherlich noch an die eigene Schulzeit erinnern. So richtig viel Lust in die Schule zu gehen hatten wohl die wenigsten. Jetzt wissen wir als Eltern aber wie wichtig das Lernen ist und möchten natürlich, dass unsere Kids auch Spaß daran haben. Nur wie kann man die Kinder fürs Lernen begeistern? Das fängt schon mit der Schulausrüstung an. Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden welcher Schulranzen gekauft wird. Ist dort eine Figur aus dem Lieblingsfilm drauf, ist Ihr Kind sicher stolz darauf und nimmt den Ranzen gern. Oder wie wäre es, wenn Sie am ersten Schultag gemeinsam mit Ihrem Kind einen Stundenplan basteln? Vielleicht schaut das Kind dann öfter mal drauf und vergisst nicht, dass ja morgen wieder Sportunterricht ist und es den Sportbeutel mitnehmen muss.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Elternarbeit in der Schule. Nun hat natürlich nicht jeder Zeit neben Arbeit und Familie auch noch in der Schule zu arbeiten. Es reicht schon, wenn Sie zum Beispiel mal als zusätzliche Begleitung an einem Ausflug teilnehmen. Das entlastet den Lehrer etwas und zeigt Ihrem Kind, dass Sie sich für das was in der Schule passiert interessieren. Natürlich sollten Sie auch die Termine für Elternabende oder Elternsprechtage wahrnehmen. Reden Sie abends mit Ihrem Kind über das was so in der Schule los war. Freuen Sie sich gemeinsam über gute Zensuren, sprechen aber auch über Probleme in der Schule.
Sie sehen auch wenn man schon jahrelang aus der Schule raus ist, irgendwann holt sie einen immer wieder ein… ;-)

Wenn Mama und Papa sich trennen

Man ist verliebt, heiratet, bekommt ein Kind und alles ist toll. Doch ein paar Jahre später nimmt man die rosarote Brille ab und merkt, dass man mit dem Partner irgendwie nicht mehr klarkommt. An diesem Punkt sollte man nun aber nicht anfangen nur noch über alles zu streiten. Vor allem nicht vor den Kindern. (Lesen Sie dazu den Artikel: Kindgerechte Streitkultur) Nehmen Sie sich Zeit miteinander zu reden. Sagen Sie Ihrem Partner doch mal ganz offen was Sie an ihm stört und was Sie an ihm mögen. Überlegen Sie dann gemeinsam wie Sie Ihre Beziehung retten können. Erst der letzte Schritt sollte dann eine Scheidung sein. Solange keine Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind, ist eine Scheidung noch relativ einfach. Man teilt das Hab und Gut und lässt sich die Trennung von einem Richter bescheinigen. Ist aber ein Kind vorhanden, wird die Sache schon schwieriger. Oft merken Kinder, dass die Eltern sich irgendwie anders verhalten. Eltern dagegen versuchen meist den Kindern die Scheidung so lange wie möglich zu verschweigen. Das ist aber nicht so gut. Sprechen Sie mit Ihrem Kind so offen wie möglich über die Trennung. (Natürlich immer entsprechend des Alters Ihres Kindes.) Versuchen Sie sich nicht im Streit zu trennen. Es ist für alle Beteiligten einfacher, wenn die Eltern noch vernünftig miteinander reden können. Gerade jetzt ist es nämlich wichtig gegenüber dem Kind auf Regeln zu bestehen. Natürlich wird Ihr Kind anfangs versuchen Sie gegeneinander auszuspielen. “Aber Papa hat doch am Wochenende gesagt,…” Stimmen Sie sich bei der Erziehung weiterhin ab. Es bringt nichts, wenn das Kind etwas bei Mama darf und bei Papa nicht. Das verwirrt Kinder einfach nur.
Weitere Infos zum Thema Trennung der Eltern – Folgen für das Kind