Familien Blog

Ein Blog für Eltern, Großeltern und die ganze Familie.

Schwanger und krank?

Die Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine aufregende Zeit. Gerade dann, wenn man sich schon lange ein Kind wünscht und es irgendwie immer nicht geklappt hat.
Doch gibt es während der Schwangerschaft nicht nur schöne Momente. Viele werdende Mütter kommen irgendwann ganz geknickt von einer Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Frauenarzt nach Hause mit der Diagnose einer Schwangerschaftserkrankung. Doch nicht immer muss das gleich schlimm sein. Es gibt leichtere Erkrankungen, die sich gut behandeln lassen (wie die Schilddrüsenunterfunktion) und schwere Erkrankungen, die man unter Beobachtung halten muss (wie die Präeklampsie). Verfallen Sie nun auf keinen Fall in Panik, sondern sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber und informieren sich welche Krankheit Sie überhaupt haben. Sprechen Sie auch ruhig Ihren Gynäkologen nochmal darauf an und lassen sich die Erkrankung von ihm erklären. Gerne gibt er Ihnen auch Tipps wie Sie selbst etwas zur Genesung beisteuern können.
Viele Informationen zum Thema Erkrankungen in der Schwangerschaft hat auch der Berufsverband der Frauenärzte e.V. zusammengetragen.

Das Aufklärungsgespräch ist wichtig

Schon im Kindergartenalter fragen viele Kinder ihre Eltern warum Mädchen und Jungs anders aussehen. Diese Frage sollten Sie kindgerecht beantworten. Nutzen Sie dafür auch entsprechende Kinderbücher. Aber auch wenn ein Geschwisterchen erwartet wird oder im Bekanntenkreis jemand ein Baby erwartet, kommen bei den Kindern viele Fragen auf. Nutzen Sie auch diese Chance Ihrem Kind zu erklären wie das Baby in den Bauch und auch wieder herauskommt. Auch zu diesem Thema gibt es viele Bücher, die das für Kinder gut veranschaulichen.
Doch spätestens, wenn die Kinder in die Pubertät kommen, sollten Eltern ein Aufklärungsgespräch führen. Reden Sie mit Ihrem Kind über die Veränderungen des Körpers, über Geschlechtsverkehr und die Folgen, aber auch über Liebe und Partnerschaft. Natürlich lernen die Kinder auch in der Schule einiges darüber und unterhalten sich mit ihren Freunden. Doch nur die Eltern können ein wirklich vertrauensvolles Gespräch führen und den Kids klar machen, dass es in der Liebe auch schwierige Zeiten geben kann und nicht immer alles rosarot ist.
Doch wie kann man Jungen aufklären und wie kann man Mädchen aufklären? Dazu haben wir mal einige Tipps für Eltern zusammengestellt.

Wenn das Kind mal wieder krank ist…

…. muss man nicht gleich in Panik geraten! Oberstes Gebot: Ruhe bewahren.
Krankes KindKinder stecken sich immer mal wieder im Kindergarten oder der Schule mit einer Erkältung oder einer der zahlreichen Kinderkrankheiten an. Haben Sie und Ihre Familie einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung, Sport, Kneipp-Therapien) ist Ihr Kind sicher weniger krank als andere Kinder.
Doch ganz vermeiden lässt sich das eben doch nicht. Da ist das Kind am Abend noch vermeintlich gesund ins Bett gegangen und am Morgen klagt es über Schmerzen. Krank sein kann man eben nicht planen! Nun heißt es ruhig bleiben und einen kühlen Kopf behalten. Als erstes sollten Sie mit Ihrem Kind reden, um einschätzen zu können, ob es wirklich krank ist. (Manche Kinder schützen Krankheit vor, um nicht in den Kindergarten oder in die Schule zu müssen.)
Als nächstes sollten Sie überlegen, ob Sie zu Hause bleiben und das kranke Kind pflegen wollen oder ob sich in der Familie oder im Verwandtenkreis jemand findet, der auf das Kind aufpassen kann.
Ein krankes Kind zu Hause zu haben ist ganz schön anstrengend. Es will natürlich umsorgt sein. Aber man muss auch mit ihm zum Kinderarzt und danach noch in die Apotheke. Am Abend sind dann die anderen Familienmitglieder zu Hause und wollen ebenfalls Aufmerksamkeit haben.
Dazu kommt noch die Frage, ob man Lohnfortzahlung bekommt, wenn das Kind krank ist. Und wer bekommt eigentlich Krankengeld? Diese Fragen sollten Sie am besten mit Ihrer Krankenkasse und vor allem mit Ihrem Arbeitgeber besprechen.
Doch sollten Sie bei dem ganzen Stress nicht vergessen sich auch mal eine Pause zu gönnen. Kein Mensch kann ständig auf “180″ sein. Während Ihr Kind irgendwann mal beim Fernsehen einschläft, sollten Sie die Zeit nutzen, um sich zu entspannen. Wie wäre es, wenn Sie mal Babyspielzeug selber basteln? Das Basteln ist für viele richtig entspannend und Sie haben gleichzeitig etwas Sinnvolles gemacht. Das ist doch auch mal ein schönes Geschenk für das Baby der besten Freundin….
Foto: © Monkey Business

Und noch ne Erkältung….

Da hatte man letzte Woche schon geglaubt der Frühling ist endlich da, aber nun hat seit dem Wochenende der Winter wieder Einzug gehalten. Mit Schnee, Eis und eisigen Temperaturen. Und schon schniefen und husten die ersten wieder rum.
Da sollte man ruhig nochmal ordentlich Vitamine zu sich nehmen, um einer Erkältung vorzubeugen. Und wenn es dann doch im Hals kratzt, kann auch bei Kindern ein Fußbad helfen. Aber bei einer Erkältung hat ja jeder so sein eigenes Hausmittel. Manche schwören auf Hühnersuppe oder Zwiebelsaft, andere nehmen lieber nur Medikamente aus der Apotheke. Und wieder andere greifen auch mal in die Naturapotheke. Homöopathie kann übrigens auch bei Kindern angewendet werden. Doch sollten Sie sich dazu vorab gut von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen und nicht wahllos irgendwelche Mittel kaufen.
Oft ist es so, dass die Kinder zuerst krank werden. Mama steckt sich dann an und ist manchmal länger krank als die Kids. Doch was tun, wenn Mama und Baby krank sind? Gerade die Kleinsten brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit, erst recht, wenn sie krank sind. Doch wenn man sich selbst nicht so wohl fühlt, fehlt einem oft einfach die Kraft sich auch noch ums Baby zu kümmern. Gut, wenn der Partner dann helfen kann. Kurz mal durchsaugen, einkaufen gehen, das Kind aus der Schule abholen sind Kleinigkeiten, die der kranken Mama schon helfen. Da gerade Babys noch sehr viel schlafen, sollten Sie sich einfach mit dem Kleinen ins Bett legen und versuchen sich auch auszuruhen. Kurieren Sie sich richtig aus. Denn wenn Sie zu früh wieder anfangen im Haushalt rumzuwirtschaften, kann es sein, dass Sie einen Rückfall haben. Damit ist auch keinem geholfen.
Also am besten in den letzten Wintertagen nochmal gut vorbeugen, um nicht noch ne Erkältung zu bekommen. ;-)

Mutterschaftsvorsorge ist wichtig

Die Regel ist ausgeblieben, morgens wird einem immer übel, man hat Heißhunger auf bestimmte Dinge – Da wird vielen klar: Schwanger! Doch kann es auch vorkommen, dass eine Frau sich so sehr ein Kind wünscht, dass ihr Körper diese Schwangerschaftssymptome vorgaukelt, sie aber gar nicht schwanger ist. Das nennt man eine Scheinschwangerschaft.
Sollte der Schwangerschaftstest doch positiv ausgefallen sein, freut sich Frau über die ersten Einträge im Mutterpass. Nun sollte man den nächsten Termin für die Vorsorgeuntersuchung machen. Neben Blutdruckmessen, Bluttests, Ultraschalluntersuchungen und Urinuntersuchungen werden zum Ende der Schwangerschaft auch CTGs gemacht bei denen man die Herztöne des Babys sichtbar macht. Eine aufregende Zeit, denn es kann bei diesen Untersuchungen auch immer mal eine schlechte Nachricht geben. So kann beispielsweise der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig sein. Kommt das nur einmal vor, ist es nicht besorgniserregend. Aber viele Schwangere machen sich dennoch bei diesem Ergebnis so ihre Gedanken.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und der Hebamme auch rechtzeitig über die Geburt. Welche Geburtsmethoden würden die beiden empfehlen? Ist eine Wassergeburt ratsam? Wo wollen Sie gebären? Diese Fragen sollten schon Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geklärt sein, denn fangen die Wehen erstmal an hat Frau weder Zeit noch Nerven darüber nachzudenken.

Wenn Kinder nicht schlafen können….

Viele Eltern sind froh, wenn Sie es endlich geschafft haben, dass das Baby durchschläft. Doch leider kann es dann vorkommen, dass das Kind Schlafprobleme hat. So werden einige Kleinkinder vom Nachtschreck geweckt, andere Kinder haben auf einmal Albträume oder schlafwandeln. Passiert das nur einmal, sollte man einfach für sein Kind da sein. Es in den Arm nehmen und trösten. Passiert es jedoch öfter sollten Sie das Thema beim nächsten Kinderarztbesuch ansprechen. Der Arzt kann einschätzen, ob das “nur eine Phase” ist oder ob mehr dahinter steckt und das Kind evtl. einem Psychologen vorgestellt werden sollte. Viele Eltern sind natürlich sehr aufgeregt, wenn das Kind nachts plötzlich vor dem Bett steht und weint oder in seinem Bettchen sitzt und schreit. Aber bleiben Sie ruhig! Nur wenn Sie selbst Ruhe ausstrahlen und Ihrem Kind dadurch zeigen, dass da nichts Bedrohliches ist, fühlt es sich wohler und wird aufhören zu weinen. Auch hilft es Ihrem Kind nicht, wenn Sie es am nächsten Morgen ausquetschen und immer wieder fragen was denn in der Nacht los war. Spricht das Kind selbst davon, können Sie behutsam mit ihm darüber reden.

Schützen Sie sich vor kaltem Wind

Auch wenn der Winter diesmal recht mild ist – zumindest bis jetzt – weht öfter mal ein eiskalter Wind. Zieht man sich zu dünn an, kann man sich schnell eine Erkältung einfangen. Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Da hilft am besten ein paar Tage Bettruhe und einige entsprechende Medikamente aus der Apotheke. (Lassen Sie sich am besten vom Apotheker beraten welche Medikamente in Ihrem Fall zu empfehlen sind.) Auch Hausmittel wie Dampfbäder und Hühnersuppe können wahre Wunder wirken.
Empfindliche Menschen können bei starkem Wind auch eine Bindehautentzündung bekommen. Doch damit ist nicht  zu spaßen. Am besten schon beim ersten Jucken an den Augen zum Augenarzt gehen. Dieser kann die Bindehautentzündung schnell diagnostizieren und wird wahrscheinlich eine Augensalbe verschreiben. Zusätzlich kann man zu Hause auch noch einige altbewährte Hausmittel anwenden. So wird die lästige Entzündung schnell vorübergehen.
Also warm genug anziehen und die Augen mit einer Brille oder einer Wintermütze mit Schirm schützen.

Typische Kinderkrankheiten im Winter

Endlich liegt überall Schnee und die Kinder vergnügen sich draußen mit Schneeballschlacht und Schneemann bauen. Aber gerade im Winter kommen auch viele Kinder nach Hause und klagen über Unwohlsein. Oft vermuten die Eltern, dass das Kind sich erkältet hat. Aber nicht immer ist diese Vermutung auch richtig. Denn beispielsweise Masern und Mumps beginnen auch mit Erkältungssymptomen. Und bei Kleinkindern kann daraus auch ein Pseudokrupp werden. All diese Krankheiten treten besonders häufig in den Herbst- und Wintermonaten auf. Aber keine Panik! Sie müssen Ihre Kinder nun nicht in der Wohnung einsperren, nur damit sie nicht krank werden. Gegen Masern und Mumps kann man Kinder impfen lassen. Ansonsten sollten Sie einfach darauf achten, dass Ihr Kind regelmäßig an die frische Luft kommt, gesund isst und sich bewegt. Ganz vorbildlich ist es natürlich, wenn Sie mit Ihrem Kind Kneipp-Therapien machen. Dazu gehören u.a. Wechselduschen.

Bei Fragen zu diesen Themen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise! 

Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

Auch für Kinder gibt es Vorsorgeuntersuchungen – die sogenannten U Untersuchungen. Dabei nimmt der Kinderarzt zuerst eine körperliche Untersuchung vor. Im Laufe der Zeit überprüft er aber auch die motorischen und sozialen Fähigkeiten und die Sprachentwicklung. Hat ein Kind bei einer dieser Untersuchungen mal Defizite, müssen die Eltern sich aber nicht gleich Sorgen machen. Der Arzt wird mit Ihnen darüber sprechen und Ihnen Vorschläge machen was man tun kann, um diese Defizite auszugleichen.
Was genau bei den einzelnen U Untersuchungen gemacht wird und wann diese stattfinden haben wir in ausführlichen Artikeln zusammengefasst. Klicken Sie sich doch einfach mal durch.

Zeit für den Zahnarzt

Zahnarzt – Dieses Wort löst bei vielen Angst aus. Diese Angst gehört zu den spezifischen Phobien und diese kann man ganz gut in den Griff bekommen.
Gerade die Angst vor dem Zahnarzt rührt meist aus Kindertagen. Entweder hatten die Eltern auch jedes Mal höllische Angst, wenn sie zum Zahnarzt mussten oder Sie haben als Kind selbst mal schlechte Erfahrungen gemacht. Bei der Zahnarztangst kann es schon helfen sich einen anderen Zahnarzt zu suchen, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat. Er wird Ihre Angst verstehen und versuchen Ihnen diese zu nehmen, indem er jeden Schritt erklärt und alles mit Ihrem Einverständnis tut.
Hat man erstmal einen guten Zahnarzt gefunden zu dem man Vertrauen hat, kann man auch mit dem Kind zu diesem Zahnarzt gehen und ihm so zeigen, dass  der Zahnarztbesuch gar nichts schlimmes ist. Gerne erklärt Ihnen die Sprechstundenhilfe auch die richtige Zahnpflege für Kinder. Denn gesunde Zähne kommen nicht von allein. Man muss schon etwas dafür tun. Zum Beispiel auch wenigstens einmal jährlich zum Zahnarzt gehen. Nur so können Sie Karies und anderen Zahnkrankheiten vorbeugen.
Da das Jahr sich nun langsam dem Ende zu neigt, wird es langsam Zeit sich einen Zahnarzttermin zu besorgen. Sehen Sie der Angst in die Augen. Nur so können Sie sie wieder los werden.