Toschlusspanik - Was ist das und wie kann man damit umgehen?

Wenn die Phobie der tickenden, bilogischen Uhr den Tag bestimmt, gerät alles aus den Fugen.
Torschlusspanik - Was ist das?
Torschlusspanik - nur nicht gleich
verzweifeln! - Foto: © auremar
Auch wenn die allgemein inszenierte Metapher nicht verbindlich und ultimativ ist - macht sie vielen Frauen Angst.

Egal, ob Singlefrau oder Partnerin von einem Mann, der sich so gar nicht mit dem Thema Kind auseinandersetzen mag - ab einem gewissen Alter wird ihr die Zukunft förmlich von der Biologie aufdiktiert und irgendwann begleitet das Ticken der Uhr den Alltag auf dem Weg, den richtigen Mann, den richtigen Moment zur Familiengründung zu finden.

Lange Zeit schrieb man Jemandem zu, Torschlusspanik zu haben, wenn man in Sorge war, dieser würde keinen "abbekommen" - heute steht der Wunsch nach Kindern im Vordergrund, danach "ein Haus zu bauen, ein Baum zu pflanzen und eben ein Kind zu zeugen".

In den vergangenen Jahren werden zwar spät gebärende Mütter immer häufiger, doch eine Frau kann nun mal nicht ewig Kinder kriegen. Grund dafür ist die Tatsache, dass bei der Frau im zunehmenden Alter die Fruchtbarkeit sinkt - die Uhr also irgendwann stehen bleibt.

Wie geht man mit Torschlusspanik um?
Jede Frau geht anders mit der Situation, dem Zeitdruck um. Viele Frauen, bei denen es ab einem gewissen Punkt verdammt schnell gehen muss, hängen sich bei der Suche nach einer neuen Partnerschaft ein Schild mit der Aufschrift "Tick-Tack-Tick-Tack. Wanted: Kinder!" um den
Hals. Nein, das ist leider kein Scherz, es gibt in der Tat Frauen, die schon mit den ersten Dialogen abchecken, ob der potenzielle Partner Vaterqualitäten aufweist.

Auf der einen Seite suchen viele Männer ganz sicher bei einer solchen Offenheit das Weite, doch auf der anderen, trennt es auch die Spreu vom Weizen. Denn ganz ehrlich: Weder Frau noch Mann haben etwas davon, wenn man sich mit der "Forderung" zurückhält und der unerfüllte Kinderwunsch die Beziehung zerstört. Trotzdem sollte man nicht gleich beim ersten Date mit der Tür ins Haus fallen - denn auch für den Mann ist dies ein sehr sensibler Punkt. Kommt das Thema jedoch auf den Tisch, sollte man von Anfang an mit offenen Karten spielen, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche in den Vordergrund stellen, da es nicht wirklich einen Kompromiss zulässt.

Viele Männer mögen das Theater nicht verstehen, schieben jahrelang die Familienplanung in den Hintergrund, um sich dann eine jüngere Frau zu nehmen, weil die "alte" inzwischen zu alt war, um Kinder zu bekommen.

Im Übrigen: Es "leiden" nicht nur kinderlose Frauen unter Torschlusspanik. Auch Frauen, die bereits Kinder haben, zum Beispiel aus erster Ehe und in einer neuen Partnerschaft leben, hören die innere Uhr ticken, denn der Wunsch auf gemeinsame Kinder kann auch hier den Alltag bestimmen.

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